Die Landkarte von Baden-Württemberg mit allen Orten, an denen Lots*innen leben

Kirchzarten

Melanie Hildmann

Aalen

Jonas Beck

Sontheim-Brenz

Ulla Kenntner

Bernstadt

Angela Rubens

Schorndorf

Ellen Keune

Mannheim

Karin May-Wedig

Heidelberg

Sabine Wonka

Herrenberg

Elias Ballbach

Waldenbuch

Markus Döller

Ludwigsburg

Ellen Keune

Zu meiner Person:

Mein Name ist Jonas Beck, Jahrgang 1986 und ich habe seit Geburt eine Gehbehinderung namens Athetose in Verbindung mit verschiedenen Störungen der Bewegungskoordination namens Ataxien, die sich vor allem im feinmotorischen Bereich zeigen. Deswegen benötige ich unter anderem bei meiner täglichen Arbeit Assistenz.

Mein Grundgedanke meiner Studienwahl war: Nutze deine Schwächen - und mache Stärken daraus! Mit meiner Wahl des Studiums der Sozialen Arbeit B.A erhoffe ich mir diesbezüglich einen professionelleren Zugang zu derartigen gesellschaftlichen und sozialpolitischen Themenfeldern rund um das Thema Behinderung. Durch mein Semesterpraktikum beim Zentrum selbstbestimmt Leben in Stuttgart bekam ich die Chance nachträglich in das Lot*innen Netzwerk integriert zu werden.

Meine Hoffnung, die ich darin sehe ist, dass ich mich somit gezielter für das Thema Inklusion einsetzen kann. Diese ist meines Erachtens eindeutig als einen im Grundgesetz verankerten gesamtgesellschlichen Auftrag deklariert: Die Frage ist also nicht „Ob wir Inklusion brauchen?“, sondern „Wie ist Inklusion gestaltbar?“ So sehe ich diverse Ressourcen in einem derartigen Netzwerk, in dem wir uns gemeinsam für die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen in unsere Lebenswelten einsetzen. Schlussendlich bereichern diese Erfahrungen auch meine Arbeit in der Behindertenbewegung und erhöhen die Chancen gehört zu werden.

Ich werde mich vorrangig für die Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen in Ostwürttemberg in der Öffentlichkeitsarbeit einsetzen.

Jonas Beck

in Aalen

Bild: Ein Portrait von Jonas Beck

 

beck@lotsinnen-bw.de

Das Lots*innen Netzwerk ist ein Projekt des ZsL Stuttgart und wird gefördert im Rahmen des Programms "Inklusionsbegleiter" der Baden-Württemberg Stiftung in Kooperation mit der Lechler Stiftung.